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Feiner Apfel

In den letzten Monaten sind zwei hauchdünne Schalen aus noch nassem Apfelbaumholz entstanden. Das Holz war beim Drechseln noch so nass, dass es in der Werkstatt förmlich regnete als ich es verarbeitet habe.

Die erste Schale heißt „Broken Dreams“. Es ist wohl offensichtlich warum sie so heißt. Sie riss beim Trocknen. Der Durchmesser ist etwas unter 40cm, die Oberfläche wurde mit Schellack veredelt.

nassholz_drechseln_holzschale_hauchduenn

moderne_holzschale_deko

 

Die zweite Schale heißt „Apfelblüte“. Sie ist etwas kleiner. Die kleine Besonderheit dieser Schale sind ihre Füße. Sie ruht auf drei Stegen die bogenförmig verbunden sind. Im Schalen Inneren sind ebenfalls Vertiefungen ausgeformt.

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Hausdünne Schale "Apfelblüte", 2016

apfelholzschale

 

Schutzengel aus Beton

Ich habe meine Kollektion der Engel aus der Serie „Beton trifft Holz“ mal wieder um ein paar dekorative Einzelstücke erweitert. In Kombination mit trendiger Eiche, sind sie jetzt noch schöner.

Natürlich findet Ihr sie auch im Online-Shop. Sollten einzelne Modelle vergriffen sein, oder Ihr individuelle Wünsche haben, kontaktiert mich einfach. 🙂

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Ahornfee Wallpaper

Ich habe heute nochmal ein schönes Foto meiner Skulptur Ahornfee gemacht. Wer möchte kann es sich in hoher Qualität und Auflösung hier herunterladen (auf das Foto klicken) um es als Desktop-Hintergrund etc. zu verwenden.

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Update: Die erste Bildversion war etwas zu dunkel, ich habe das korrigiert.

Beton trifft Holz – Teil 2

In meiner Serie „Beton trifft Holz“ darf ich heute meine Schalen vorstellen. Wie immer zu 100% von mir handgefertigt. Die schwere Betonschale sorgt für sicheren Stand, während der Holzring für die Optik sorgt.

betonschale
Natürlich sind auch diese Objekte wieder geeignet zur Aufbewahrung von Trockenblumen oder ähnlichem.

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Aber auch am Schreibtisch macht sich die Schale gut, man kann z. B. Kleinkram wie Büroklammern darin lagern.

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Als kleine Besonderheit, sind die Schalen dieser Serie so genannte Schaukel-Schalen. Da sie unten rund sind, schaukeln sie nach wenn man sie anstupst. 🙂

Die ersten beiden Schalen dieser Serie können in meinem Shop oder direkt bei mir erstanden werden. Weitere Schalen in anderen Designs werden sicher bald folgen.

Beton trifft Holz

Wie hier geschrieben bin ich ein Fan von Material-Mix und finde Beton einen praktischen Werkstoff. Was lag also näher das Material mit meinen Holzkunstarbeiten zu kombinieren?

Ich darf also Vorstellen meine neue Kollektion „Beton trifft Holz“. In dieser verbinde ich gegossene Betonteile mit Holzteilen. Zusammen bilden sie dann reizvolle Objekte. Die ersten Arbeiten kannst Du nun hier bestaunen.

Vasen für Trockenblumen

Mein erstes Produkt ist eine Vase für Trockenblumen. Ich fertige sie in verschiedenen Variationen. Durch den schweren Betonfuß stehen die Vasen sehr stabil.

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Die Vasen können auch individualisiert werden. Den Beton gibt es in den Farben hellgrau bis dunkelgrau. Ebenfalls variabel ist die Art des Holzs und auch der Anteil zwischen Holz und Beton kann beliebig verändert werden.

Becher

Egal ob für Stifte am Schreibtisch, Trockenblumen oder im Bad als Utensilo, mein Betonbecher ist ein Multitalent.

betonbecher betonbecher_concrete_bowl_cup betonbecher_holzDie Kombination aus dunklem Beton und gebürstetem Holz wirkt sehr edel. Auch ihn gibt es in verschiedenen Variationen und Größen.

Sollte Dir eines dieser Produkte zusagen, man kann sie auch online in meinem Shop kaufen. Gerne kannst Du mich auch direkt kontaktieren, z. B. wenn Du etwas ganz bestimmtes suchst.

PS: Bald folgen auch die ersten Schalen in Beton. Natürlich haben auch diese wieder das knorrige Extra. 🙂

Verlorenes Modell

In den letzten Wochen habe ich eine Reise in die Vergangenheit unternommen, oder besser gesagt, ich habe alte Fähigkeiten in mir wiederbelebt. In meiner ersten Ausbildung lernte ich den Beruf des Zahntechnikers . Wie ich heute immer wieder feststelle, erfährt man dabei viele Dinge die man im Leben immer wieder brauchen kann. Man erlernt den Umgang mit Werkstoffen wie Metalle, Kunststoffe, Keramiken, Gips und Wachs, bekommt Biologie- und Anatomiegrundkenntnisse und wird in der Feinmotorik, Ästhetik und Beobachtung geschult. Rückblickend drei Jahre meines Lebens die sich vollkommen rentiert haben. Egal ob ich heute an feinen Schräubchen eines Brillengestells herumschraube, SMD-Bauteile löte oder Löcher mit Gips verputze, ich zehre von diesem Wissen.

Einige Ideen für neue Arbeiten gingen mir die letzten Monate durch den Kopf und ich stellte fest, dass es für die Umsetzung wohl nötig werden würde Metall zu gießen. Das hatte ich zuletzt als Zahntechniker gemacht. Die ersten Experimente mit Formsand und Zinn verliefen vielversprechend. Dabei hatte ich eine geschnitzte Holzfigur mit Formsand abgeformt und danach mit Zinn ausgegossen. Das Ergebnis ist die Arbeit Ahornfee.

Verlorenes Modell

In Formsand kann man allerdings keine Objekte gießen die Hinterschneidungen haben, sprich bei denen sich das Modell nicht aus der Abformmasse lösen lässt, ohne die Form zu zerstören. Dafür muss man andere Wege wählen. Und so kommt es dass ich im Moment wieder an verlorenen Modellen aus Wachs arbeite.

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Verlorenes Modell heißt diese Arbeitsweise, weil dabei das originale Wachsmodell verloren geht. Es wird beim Prozess zerstört. Das Wachsmodell wird in eine Art Gips eingegossen und nach dem Erhärten des Gipses ausgebrannt. Schließlich wird die dadurch entstandene Hohlform mit flüssigem Metall ausgegossen. Danach nur noch die Gipsmasse vorsichtig entfernen und man hat das Modell in Metall. Eine uralte und einfache Technik.

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Also modelliere ich jetzt wieder Wachs und gieße Metall, ganz so wie früher. Ein sehr reizvoller Prozess bei dem viel schief gehen kann, aber wenn es klappt ist es um so schöner. Als erstes Ergebnis präsentiere ich dementsprechend stolz meine neueste Arbeit „Der Trauernde“. Aber dazu später in ein einem eigenem Beitrag mehr…

Nassholzdrechseln

Die Arbeit mit noch nassem Holz ist immer wieder etwas besonderes. Es schneidet sich viel leichter als trockenes Holz. Dabei entstehen schöne große Späne, die im aktuellem Fall auch noch wunderbar duften und leicht an Amaretto erinnern, dabei handelt es sich eigentlich um Kirschbaumholz.

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Spannend ist auch wie sich das Objekt beim Trocknen verhält. Verzieht es sich nur oder reißt es? Das weiß man erst, nach Wochen, wenn das Objekt trocken ist.

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